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Fuchs

Selbsterkenntnis - weibliche Magie von Tarnung, Gestaltwandlung und Unsichtbarkeit 

Kraftphase: Nacht-, Morgen- und Abenddämmerung

Fast jede Gesellschaft auf unserer Erde kennt den Fuchs als Krafttier.

Er vermittelt uns die Notwendigkeit, unsere Fähigkeit zur Tarnung, Gestaltverwandlung und Unsichtbarkeit zu entwickeln und zu wecken. Er ist eines der geschicktesten und begabtesten Tiere der gesamten Natur. Er kann diese Begabung auch an jene Menschen weitergeben, in deren Leben er eintritt. Um den Fuchs rangt sich eine lange Geschichte der List und der Magie.          Als Nachttier wird er oft mit übernatürlicher Kraft ausgestattet. Und in den „Zwischenzeiten“, also bei der Morgen und Abenddämmerung, in denen sich die Welten des Alltags und der Magie überschneiten, ist er am häufigsten zu sehen. Er lebt im Grenzbereich von Wäldern und offenem Land. Weil er sowohl zeitlich als auch örtlich in Übergangszonen lebt, kann er uns ins Feenreich führen. Wenn ein Fuchs in Erscheinung tritt, bedeutet dies oft, das wir Zugang zum Reich der Feen gewinnen.

Das Fell der Füchse fungiert als Tarnung, da es in sich verschiedene Farbschattierungen gibt. Dadurch können sie relativ unsichtbar bleiben. Alle Personen die den Fuchs als Krafttier haben, sollten sich mit der Tarnung befassen. Die Anpassung an die Umgebung, das unbemerkte kommen und gehen, das leise Hin- und Hergehen, ohne die eignen absichten zu verraten, alles das können Füchse uns lehren. Das betrifft auch die Kontrolle über die Aura und das Energieumfeld des Körpers. Man kann ihre Frequenzen und ihre Intensität so einrichten, das man besser mit ihnen harmoniert. Man kann sich darauf konzentrieren, ihr Erscheinungsbild zu verändern, damit man sich in die Umgebung besser einpasst. Lehnen sie sich gegen eine Mauer und stellen sie sich vor, das Sie (mit Ihrer Aura) die Farbe der Wand annehmen, als ob sie sich in ihr auflösen würden.

Die Sinne des Fuchses sagen viel über Menschen mit diesem Krafttier aus. Füchse verfügen über ein sehr scharfes Gehör und können das quietschen einer Maus über mehr als hundertfünfzig Meter Entfernung vernehmen. Deshalb hören Fuchsmenschen sehr genau, was nicht gesagt wird oder auch alles, was hinter dem Rücken geflüstert wird. Aber auch übersinnliche „Hellhörigkeit“ ist damit verbunden.

Füchse sehen sehr gut und haben wie Katzen auch, elliptische Augen. Sie sind Farbenblind, können aber hell-dunkel Nuancen wahrnehmen. Bei Menschen symbolisiert das die Fähigkeit, andere genau einzuschätzen. Füchse können auch bewegte Gegenstände sehr gut wahrnehmen, vor allem in ihren Umrissen. Deshalb sind Menschen mit dem Fuchstotem auch imstande, Wesen aus der Zwischenwelt der Feen und Elfen zu sehen.

Am schärfsten ist jedoch bei Füchsen der Geruchssinn entwickelt, dessen sie sich bei der Jagd am meisten bedienen. Am meisten fühlen sie sich von ungewöhnlichen Duftnoten angezogen – deshalb können Menschen mit dem Fuchs als Krafttier auch feine Geruchsunterschiede wahrnehmen und auf sie reagieren. Der Geruchssinn vermittelt gesellschaftliche Kommunikation, er hilft bei der Entscheidung mit wem man sich einlässt oder nicht. Darauf sollten Menschen mit dem Fuchs als Krafttier achten. Es gibt eine starke Verbindung zwischen Duft und Sexualität, und das ist für Menschen mit dem Fuchs als Krafttier sehr entscheidend. Wenn Sexualität kontrolliert und kanalisiert wird, kann sie für verschiedenste Ziele eingesetzt werden, unter anderem auch für die Kunst der Gestaltverwandlung. Menschen mit dem Fuchstotem drücken ihre Sexualität oft in reicher und vielfältiger Weise aus und zeigen dabei nur selten und wenige Hemmungen. Allerdings wird diese Eigenschaft bis zum richtigen Augenblick getarnt.

Der Geruchssinn wird auch mit höheren Formen der Unterscheidungskraft assoziiert. Wer mit der Fuchsmedizin arbeitet, sollte jede neue Situation erst einmal beschnüffeln. Auf diese weise kann man erlernen, wem man aus dem Weg gehen und zu wem man Kontakt aufnehmen sollte. Richt diese Person richtig? Richt irgend etwas merkwürdig an ihr?
Die meisten Füchse haben nur einen Partner und sind recht monogam.

Obwohl Füchse über ihr ganzes Territorium wandern, kehren sie immer wieder zu ihrem engeren Heim, ihrem bau zurück. Diese Eigenschaft findet man auch beim Mensch, der den Fuchs als Krafttier hat. Für Menschen mit dem Fuchs als Krafttier symbolisiert dies, das sie ihre größten Prüfungen, aber auch ihre intensivste Instinktschulung in der Kunst des Überlebens in der Kindheit erleben. Durch die Magie des Fuchses können sie jedes Ziel erreichen.

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